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Gertrud Hirschhäuser
Gertrud Hirschhäuser
Bereichsleiterin
Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
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Christine Baasner
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Dr. Birgit Ledüc
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Berufswahlpass - Orientierung für Jugendliche und Betriebe


Kompetenzen entdecken, Potentiale nutzen – Berufswahl gestalten

Die Partner des Hessischen Ausbildungspaktes haben sich mit der landesweiten Strategie OloV – „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen“ zum Ziel gesetzt, junge Menschen optimal auf das Berufsleben vorzubereiten und in Ausbildung zu vermitteln.

Bestandteil dieser Strategie ist der Einsatz des Berufswahlpasses an hessischen Schulen. Der Berufswahlpass ist eine Lern- und Arbeitshilfe zur Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse. Er wird in zwölf Bundesländern als praktische Unterstützung im häufig schwierigen Entscheidungsprozess bei der Suche nach dem „richtigen“ Ausbildungsplatz genutzt.

Zu Beginn eines Schuljahres werden an den hessischen Haupt-, Real-, und Gesamtschulen die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen kostenlos mit einem Exemplar des  Ordners „Berufswahlpass“ ausgestattet.

Mit der Einführung und Implementierung des Berufswahlpasses wird der Übergang von der Schule in den Beruf gestaltet sowie der Berufswahlprozess auf dem Weg zur Berufswahlentscheidung in einem erprobten Instrument dokumentiert. Zugleich bietet der Berufswahlpass vielfältige Optionen für die Gestaltung des Unterrichts und umfassende Möglichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer:

Der Berufswahlpass als Strategieinstrument
- Ziele und Aufbau
Der Berufswahlpass als Entwicklungsportfolio
- Förderplanarbeit und Begleitung der Schülerinnen und Schüler
Nutzen und Bedeutung des Berufswahlpasses für die Wirtschaft
- Impulse für die Unterrichtsgestaltung

Der eingefügte Pass "Berufswahl aktiv" ist zudem eine nützliche Orientierungs- und Dokumentationshilfe für SchülerInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen, Eltern und Firmenvertreter bei der Berufsorientierung. Der Pass unterstützt SchülerInnen bei ihrer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz und fördert deren Motivation, sich aktiver mit Fragen der Berufswahl auseinander zu setzen. Das größere Wissen über Ausbildungsberufe trägt auch zur Persönlichkeitsentwicklung bei und reduziert die Zahl der Fehlbewerbungen. Lehrkräfte können den Pass „Berufswahl aktiv“ als „Klassensatz“ bei der VhU Geschäftsstelle Rhein-Main-Taunus abrufen unter:
E-Mail: cbaasner@vhu.de

Weitere Ansprechpartner
Staatliches Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main
Frau Hochstätter
Stuttgarter Straße 18-24, 60329 Frankfurt
Tel.: 069 38989-194, E-Mail: poststelle@f.ssa.hessen.de

Staatliches Schulamt für den Hochtaunus- und Wetteraukreis
Günter Donath
Mainzer-Tor-Anlage 8, 61169 Friedberg
Tel.: 06031 188-665, E-Mail: g.donath@fb.ssa.hessen.de

Staatliches Schulamt für den Landkreis Groß-Gerau und den Main-Taunus-Kreis
Volker Blum
Walter-Felix-Straße 60/62, 65428 Rüsselsheim
Tel.: 06142 5500-400, E-Mail: v.blum@gg.ssa.hessen.de

Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V.
Rolf Klatta / Norbert Schultze
Regionalbüro Darmstadt
Rheinstr. 94-96 a (Dugena Haus 2.OG)
64295 Darmstadt
Tel.: 06151 2710-50
E-Mail: klatta.rolf@bwhw.de

Für die Nutzer des Berufswahlpasses eröffnen sich folgende Perspektiven:

SchülerInnen
Die Wahrnehmung und Dokumentation verschiedener im Berufswahlpass beschriebener Aktivitäten dient:
- der Verbesserung der Berufsorientierung,
- der Stärkung der Eigenmotivation,
- der Verbesserung der Bewerbungschancen,
- dem Abbau von Schwellenängsten,
- der Intensivierung der eigenen Bewerbungsbemühungen,
- der Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung,
- der Förderung der Eigenverantwortung.

Lehrkräfte
Der Berufswahlpass bietet Lehrkräften einen Überblick zu regionalen Beratungs- und Berufsinformationsangeboten. Er kann genutzt werden als:
- Impulsgeber und Handreichung für den Unterricht,
- Baustein für ein zukünftiges Förderplankonzept,
- Hilfsmittel bei der Beratung von SchülerInnen,
- Anregung für die Gestaltung von Projektarbeiten.

Der Berufswahlpass in seinem jeweiligen aktuellen Dokumentationsstand kann somit immer wieder Grundlage und Einstieg für Gespräche mit SchülerInnen rund um die Berufsorientierung sein.

Unternehmen
Sind Partner in einem institutionsübergreifenden Bildungs-, Beratungs- und Informationsnetzwerk.
Sie:
- informieren über Berufe und kooperative Studiengänge,
- geben Einblicke in aktuelle Qualifikationsanforderungen der Berufs- und Arbeitswelt,
- bieten unternehmensspezifische Fördermöglichkeiten,
- erhalten aussagekräftige Bewerbungsunterlagen von SchülerInnen,
- bauen neue Kooperationslinien zu Schulen auf.

Gezielte Bewerbungen von gut informierten Bewerberinnen und Bewerbern verringern den Aufwand bei der Nachwuchsgewinnung.